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  • Aktieninvestments

    Wenn man von den besten Geldanlageinstrumenten des letzten Jahrhunderts spricht, muss man zwangsläufig auf Aktien kommen. Auch wenn wir uns seit über einem Jahrzehnt in einem seitwärts laufenden Markt befinden, zählen Aktien noch immer zu den besten Möglichkeiten der Geldanlage.

    Doch was sind überhaupt Aktien? Auf was ist bei Aktien zu achten? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es und wie unterscheiden die sich? Welche Rechte und Pflichten besitzen Aktionäre? Welche Möglichkeiten eines Aktieninvestments gibt es? Sowie worauf ist hierbei zu achten? Dies sind alles Grundsatzfragen, welche diese Homepage versucht zu erklären. Jede Person kann sich dadurch ein eigenes Bild von der Aktien machen. Schlussendlich ist es bei der Geldanlage das wichtigste, das man selbst ein Verständnis von der Materie besitzt, dadurch eine eigene Meinung hat und mittels dieser auf die Wahl seiner Anlageobjekte vertraut.


  • Aktienfonds

    Fonds, englischsprachig als fund bezeichnet, kann man sich als eine Kapitalsammelstelle vorstellen. Bildlich ausgedrückt zahlen viele Anleger  in einen großen Topf ein. Dieser Topf wird in einzelne Anteile zerlegt. Der Anleger erhält äquivalent zu seiner Investitionssumme Anteile am Fonds.

    Bei den einbezahlten Mittel (Fondsvermögen) handelt es sich um ein Publikums-Sondervermögen, welches von professionellen Fondsmanagern verwaltet wird. Die Fondsmanager arbeiten wiederrum für eine Kapitalanlagegesellschaft (Fondsgesellschaft). Publikums-Sondervermögen bedeutet, dass das investierte Kapital der Anleger vom Vermögen der Fondsgesellschaft getrennt ist. Das verwaltete Fondsvermögen ist somit vom Zugriff der Fondsgesellschaft geschützt. Auch im Insolvenzfall der Fondsgesellschaft, geht das Fondsvermögen somit nicht verloren.

    Bei Aktienfonds handelt es sich um Fonds die ausschließlich oder zum Großteil in Aktien investieren. Aus den Fondsstatuten ist ersichtlich was das Investitionsziel ist und wie investiert wird.

    Aktienfonds ist sozusagen nur ein umfangreicher Überbegriff für Fonds die in Aktien investieren. Je nach Ausrichtung weißen Aktienfonds meist Beschränkungen auf. In der Regel werden diese in geographische oder wirtschaftliche Bereiche untergliedert.

    Geographische Untergliederung bedeutet, dass sich Fonds nur auf spezielle Aktienmärkte ausrichten. Dabei wird vor allem in internationale und lokale (einzelne Länder, Regionen) Investmentgebiete unterschieden. Ein deutscher Aktienfonds wäre z.B. ein Beispiel für einen lokalen Fonds.

    Bei der wirtschaftlichen Untergliederung wird meist in Branchen untergliedert. Technologieaktienfonds wären z.B. so etwas. Dieser Fonds spezialisiert sich lediglich auf Aktien eines Teilbereiches und darf laut Fondsstatuten auch in keine Aktien andere Branchen investieren.

    Es kann auch zu Kombinationen von geographischen und wirtschaftlichen Bereichen kommen. Ein amerikanischer Finanzaktienfonds wäre hierfür ein gutes Beispiel. Das Fondsmanagement ist dabei bei der Aktienauswahl geographisch (Amerika) und brachenmäßig (Finanzaktien) beschränkt.

    Wie der Fonds investiert und welche Risiken damit verbunden sind, ist detailliert aus dem Fondsprospekt ersichtlich.

    Weitere Unterscheidungen kann es noch im Anlagestil geben. Grundsätzlich sind Fonds keiner Beschränkung unterworfen und können sich individuell ausrichten, die Ausrichtung muss jedoch aus dem Fondsprospekt ersichtlich sein.

    Fondsmanager von Aktienfonds haben viele Möglichkeiten sich zu spezialisieren. Erwähnenswert ist dabei die Spezialisierung auf wachstumsstarke Aktientitel (Growth-Strategie), günstige (für unterbewertet gehaltene Titel) Aktien (Value-Strategie), kleine Firmen (Small Caps-Strategie) und hochkapitalisierte Firmen (Blue Chips-Strategie).

    Aktienfonds weißen im Gegensatz zu den meisten anderen Fondsarten ein überproportionales Chancen / Risiko Verhältnis auf und sind für erfahrene Anleger, welche auch Verluste in Kauf nehmen können, geeignet.

    Bei vielen Aktienfonds kommen zusätzlich meist noch Derivate zum Einsatz. Das Ziel dabei ist es anhand dieser die Risiken zu minimieren oder die Performance zu erhöhen.