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  • Aktieninvestments

    Wenn man von den besten Geldanlageinstrumenten des letzten Jahrhunderts spricht, muss man zwangsläufig auf Aktien kommen. Auch wenn wir uns seit über einem Jahrzehnt in einem seitwärts laufenden Markt befinden, zählen Aktien noch immer zu den besten Möglichkeiten der Geldanlage.

    Doch was sind überhaupt Aktien? Auf was ist bei Aktien zu achten? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es und wie unterscheiden die sich? Welche Rechte und Pflichten besitzen Aktionäre? Welche Möglichkeiten eines Aktieninvestments gibt es? Sowie worauf ist hierbei zu achten? Dies sind alles Grundsatzfragen, welche diese Homepage versucht zu erklären. Jede Person kann sich dadurch ein eigenes Bild von der Aktien machen. Schlussendlich ist es bei der Geldanlage das wichtigste, das man selbst ein Verständnis von der Materie besitzt, dadurch eine eigene Meinung hat und mittels dieser auf die Wahl seiner Anlageobjekte vertraut.


  • Aktien – geschichtliche Entwicklung

    Aktien werden oftmals mit dem Begriff „Wertpapier“ bezeichnet. Übersetzt bedeutet der Begriff Wertpapier nichts anderes als Urkunde. Betrachtet man die Vergangenheit wird man feststellen, dass es aufgrund dieser Begriffsdefinition relativ schwierig ist die erste Aktiengesellschaft zu finden. Bereits im 13 / 14. Jhdt. gab es Unternehmungen, welche sich anhand der „Ausgabe“ von Urkunden finanzierten. Die Besitzer dieser Urkunden waren somit Anteilseigner am Unternehmen. Der älteste bekannte Anteilsschein stammt von einem schwedischen Unternehmen – „Kopparbergs Berglags“. Diese Gesellschaft gab solche Anteilsscheine Ende des 13. Jhdt. aus.

    Als wirkliche Geburtsstunde der Aktie wird jedoch meist das Jahr 1602 genannt. In diesem Jahr schlossen sich einige belgische sowie holländische Handelsgesellschaften zusammen. Sie gründeten hierbei die „Verenigde Ostindische Compangnie“. Dies war die erste Gesellschaft welche man aufgrund ihrer Ausprägung / Eigenschaften als Aktiengesellschaft im heutigen Sinne bezeichnen kann. Die Besonderheit an dieser Gesellschaft war, dass ihre Anteilsscheine frei gehandelt werden konnten. Dadurch entstand in Amsterdam, wo die „Verenigde Ostindische Compagnie“ ihren Hauptsitzt hatte, die erste Aktienbörse. Wie bereits zuvor erwähnt gab es bereits zuvor Gesellschaften, welche Anteilspapiere ausgaben, bzw. es gab auch bevor schon Börsen. Jedoch war die „Verenigde Ostindische Compangnie“ das erste Unternehmen, welches offiziell gehandelt wurde. Vor allem deren Größe war für dies mit ausschlaggebend. Viele Bankiers kamen regelmäßig vor dem Hauptsitz dieser Gesellschaft zusammen und betrieben mit den Anteilsscheinen einen regen Handel. Diese regelmäßig wiederkehrenden Treffen wurden darauffolgend als „Börse“ bezeichnet.

    In den letzten Jahrhunderten, jedoch vor allem in den letzten Jahrzehnten, hat sich die Aktienwelt stark verändert. Der technische Fortschritt sowie die daraus resultierenden erhöhten Kommunikationsmöglichkeiten trugen maßgeblich zur Bedeutung und Beliebtheit von Aktien bei. Lediglich der Sinn blieb hierbei der gleiche.