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  • Aktieninvestments

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    Wenn man von den besten Geldanlageinstrumenten des letzten Jahrhunderts spricht, muss man zwangsläufig auf Aktien kommen. Auch wenn wir uns seit über einem Jahrzehnt in einem seitwärts laufenden Markt befinden, zählen Aktien noch immer zu den besten Möglichkeiten der Geldanlage.

    Doch was sind überhaupt Aktien? Auf was ist bei Aktien zu achten? Welche unterschiedlichen Ausprägungsformen gibt es und wie unterscheiden die sich? Welche Rechte und Pflichten besitzen Aktionäre? Welche Möglichkeiten eines Aktieninvestments gibt es? Sowie worauf ist hierbei zu achten? Dies sind alles Grundsatzfragen, welche diese Homepage versucht zu erklären. Jede Person kann sich dadurch ein eigenes Bild von der Aktien machen. Schlussendlich ist es bei der Geldanlage das wichtigste, das man selbst ein Verständnis von der Materie besitzt, dadurch eine eigene Meinung hat und mittels dieser auf die Wahl seiner Anlageobjekte vertraut.


  • Pflichten als Aktionär

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    Aktien verbriefen ein Miteigentum an einer Unternehmung. Aktionäre sind somit Anteilseigner an der Aktiengesellschaft. Aus diesem Grund besitzen sie spezielle Rechte und Pflichten. Nachfolgend sind die wichtigsten Pflichten kurz erklärt.

     

    Treuepflicht

    In der jüngsten Vergangenheit ist die Treuepflicht seitens der Aktionäre zum Unternehmen oftmals stark diskutiert worden. Als Treuepflicht allgemein wird die Pflicht zur Loyalität der Anteilseigner zum Unternehmen bezeichnet. Zuerst wurde die Treuepflicht nur seitens der Mehrheitsaktionäre gegenüber Minderheitsaktionären beschrieben. Später wurde diese jedoch auch auf Minderheitsaktionäre ausgeweitet. In wieweit gewisses Handeln jedoch zu Strafen führt muss in jeder Situation einzeln und unterschiedlich beurteilt werden. Schädigt ein Aktionär durch sein Verhalten vorsätzlich seine eigene Gesellschaft kann dies durchaus mit Schadenersatzansprüchen verbunden sein – in der Regel ist die Treuepflicht jedoch unter den Aktionären nicht so stark ausgeprägt. Stärkere Rücksicht wird bei der Treuepflicht vor allem auf die zweite Ausprägung, die der organschafltiche Treuepflicht gelegt. Verletzt man als Organ (z.B. Vorstand) diese Pflicht kann es sehr schnell zu Schadenersatzansprüchen kommen.

     

    Risikobewusstsein

    Der Aktionär muss sich bewusst sein, dass er im Falle des Scheiterns der Aktiengesellschaft, er selbst, als Aktionär das Risiko übernimmt. In der Regel bedeutet dies, dass der Aktionär mit seiner Einlage, den Betrag den er beim Kauf für die Aktien bezahlt hat, haftet. Nur in ganz speziellen Fällen, welche aufgrund der geringen Bedeutung beinahe nicht zu erwähnen sind, kann ein mögliches Aufgeld verlangt werden. Dieses ist jedoch zuvor bekannt zu geben und ist bei herkömmlichen Aktiengesellschaften nicht der Fall. In der Regel ist das Risiko somit mit der Investitionssumme begrenzt.

     

    Bezahlung der Aktie

    Oftmals wird die Pflicht zur Aktienbezahlung nicht erwähnt, da diese die Voraussetzung für den Erwerb darstellen. Georderte Aktien müssen somit bezahlt werden. Wird diese Bezahlung / Einlage nicht rechtzeitig erbracht (z.B. dies kann bei Emissionen der Fall sein), muss der Aktionär Zinsen bezahlen, gegebenenfalls kann dies sogar Schadenersatzansprüche mit sich bringen.